Die Kühlmatte AniOne von Fressnapf im Test

Die Kühlmatte von AniOne wirkt etwas knittrig, das tut der Kühlwirkung aber keinen Abbruch.

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An heißen Tagen suchen Hunde oft ein kühles Plätzchen auf. Im Gegensatz zu uns Menschen können sie nämlich nicht schwitzen und müssen sich deshalb anders Abkühlung verschaffen. Meist sind es die Küchenfliesen, auf denen sie dann liegen. Gerade ältere Hunde, Rassen mit einer dichten Unterwolle und Hunde mit Herz-/Kreislauferkrankungen haben unter der Hitze zu leiden. Ihnen kannst du mit einer Kühlmatte Erleichterung verschaffen. Aber auch viele andere Hunde genießen die kühle Unterlage. Wir haben deshalb die Kühlmatte AniOne von Fressnapf ausführlich getestet.

Die richtige Größe finden

Damit du die richtige Größe für die Kühlmatte findest, solltest du den Liegeplatz deines Hundes ausmessen und die Größe des Hundes kennen. Die Kühlmatte darf ruhig etwas kleiner sein, denn die meisten Hunde legen sich nicht komplett darauf, sondern nur mit einem Teil des Körpers.

Die Kühlmatte von Fressnapf gibt es in drei Größen:

  • Größe S / ca. 50 x 40 cm
  • Größe M / ca. 90 x 50 cm
  • Größe L / ca. 110 x 60 cm

Zur Höhe und zum Gewicht macht Fressnapf keine Angaben. Die Größe M besteht aus drei Kühlsegmenten, die Größe L aus fünf Kühlsegmenten.

Bei der Größenauswahl solltest du auch darauf achten, wo du die Kühlmatte überall einsetzen möchtest. Die Box im Auto oder die Hundebox sind meist kleiner als die Liegefläche auf dem Boden. Außerdem solltest du die Transportbox nicht vollflächig mit der Kühlmatte auslegen, um dem Hund die Möglichkeit zu geben, sich von der kalten Fläche zurückzuziehen zu können. Generell gilt: Die Kühlmatte sollte bei begrenztem Platz maximal die Hälfte der Liegefläche einnehmen, denn oft kühlen sich die Hunde nur einen kurzen Moment ab.

Die AniOne von Fressnapf ist einheitlich Blau. Im Gegensatz zu anderen Kühlmatten verfügt sie nicht über kreuzförmig angeordnete Segmente, sondern über Quersegmente.

Kaufen kannst du die Kühlmatte von Fressnapf hier: AniOne Kühlmatte

Lieferumfang und erster Eindruck

Der erste Eindruck ist gut. Die Kühlmatte von Fressnapf ist platzsparend zusammengelegt und gut verpackt. Die Kühlmatte muss nicht zusammengebaut werden. Sie wird nur der Verpackung entnommen, ausgebreitet und ist sofort einsatzbereit. Sollte die Kühlmatte nach Kunststoff „müffeln“, genügt es, wenn du sie kurz auslüftest. Die Schweißnähte scheinen gut verarbeitet, das Außenmaterial wirkt robust.

Laut Herstellerangaben besteht die Außenhaut der Kühlmatte von Trixie aus 100 Prozent Polyester. Die Gel-Füllung setzt sich aus 90 Prozent Wasser und 10 Prozent Carboxymethylcellulose (CMC) zusammen. CMC ist nicht gefährlich und wird in vielen Lebensmitteln verwendet.

Blaue Kühlmatte liegt auf dem Boden.
Durch die einzelnen Segmente kann man die Matte leicht zusammenfalten.

Eigenschaften

Die Kühlmatte von Fressnapf besteht aus einem sehr robusten und strapazierfähigem Material. Die Oberfläche ist glatt und abwischbar. Dadurch lässt sich die Matte leicht reinigen. Zum Reinigen verwendest du nur einen feuchten Lappen. Lediglich bei groben Verschmutzungen ist ein mildes Reinigungsmittel notwendig. Scharfe Chemikalien oder Bürsten solltest du nicht verwenden, da diese die Oberfläche beschädigen können.

Im Inneren der Kühlmatte befindet sich ein Gel, welches für die Kühlung zuständig ist. Der Kühleffekt tritt durch Druck ein, wenn sich der Hund auf die Matte legt. Übrigens mögen auch manche Katzen die Kühlmatte. Du benötigst weder Strom noch Wasser für den Kühleffekt. Du musst die Matte vorher auch nicht in Kühlschrank oder Frost legen. Die Kühlmatte AniOne kühlt sich langsam ab und ermöglicht so deinem Hund, die Körpertemperatur zu regulieren. Verlässt dein Hund die Kühlmatte, braucht diese nur kurze Zeit, um sich zu regenerieren und wieder einsatzbereit zu sein.

Die Kühlmatte von Fressnapf kannst du auch auf empfindlichen Böden verwenden, da sie nicht nass gemacht wird. Vorsicht solltest du auf Untergründen mit spitzen Steinen oder anderen scharfen Gegenständen walten lassen. Dabei kann die Oberfläche verletzt werden. Wenn du die Kühlmatte im Freien vernweden möchtest, sollest du deshalb vorher den Untergrund prüfen. In der prallen Sonne sollte die Kühlmatte nicht liegen, denn dabei kann sich der Gelkern verflüssigen.

Möchtest du die Kühlmatte im Auto verwenden, sollte dir bewusst sein, dass diese deinen Hund nicht vor Überhitzung im stehenden Auto schützt.

Produkt im dreiwöchigen Dauertest

Die Kühlmatte AniOne von Fressnapf haben wir auf Herz und Nieren getestet – und das im Hochsommer. Allerdings funktionierte das bei unseren Testhunden mit „auspacken und drauflegen“ nicht. Zu Beginn waren unsere Hunde etwas skeptisch. Die Matte musste erst einmal gründlich beschnüffelt werden. Um die Hunde letztendlich auf die Kühlmatte zu bekommen, mussten wir ein paar Tricks anwenden.

Bei den meisten Hunden funktioniert es super mit ein paar Leckerlis. Unser „Chief“ war da schon etwas eigenwilliger. Ihm passte die glatte Oberfläche nicht. Mit einem Tuch, welches wir auf die Kühlmatte gelegt haben, ließ er sich dann aber überzeugen. Inzwischen genießt er die heißen Tage auf seiner Kühlmatte.

Hilfreich war auch, dass wir die Kühlmatte dort hingelegt haben, wo der Hund unbedingt lang laufen wollte. So hat er erst einmal die Kühle nur an den Pfoten gespürt und sich gut daran gewöhnt. So haben wir Testhund „Jasper“ rumbekommen. Nachdem er verstanden hat, dass er nicht nur angenehm kühle Pfoten haben. sondern seinen ganzen Körper so abkühlen kann, hat er die Kühlmatte fix angenommen.

„Marbo“, unser Kleinhund, zerwühlt normalerweise seine Schlafstätte, weil er das Bett erst mal richten muss. Hier hat sich die glatte Oberfläche bewährt. Er verzichtet nun darauf, das Hundebett zurecht zu scharren und lässt sich einfach darauf fallen.

Die meisten Hunde werden wohl eine kleine Eingewöhnungszeit benötigen, in der man ihnen die Kühlmatte erst mal schmackhaft machen muss. Sicher wird es auch Hunde geben, die mit der Kühlmatte nichts anfangen können. Unsere Testhunde haben sich aber alle überzeugen lassen und nutzen die Kühlmatte. Wichtig ist aber, dass du dem Hund die Wahl lässt, denn viele Vierbeiner wollen nicht dauerhaft auf der Matte liegen.

Kühlmatte für Hunde von AniOne in einem Wohnmobil mit einem großen Hund darauf liegend.
Unsere Testhunde fanden die Kühlmatte von AniOne nach etwas Gewöhnungszeit toll.

Vor- und Nachteile der Kühlmatte AniOne

Die Kühlmatte AniOne von Fressnapf bietet Hunden eine ideale Abkühlung an heißen Tagen. Der Kühleffekt ist angenehm und die Kühlmatte wird von den Hunden nach einer kleiner Anlaufzeit meist gut angenommen. Vorteilhaft sind die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die leichte Reinigung. Durch Zusammenlegen lässt sich die Kühlmatte von Fressnapf einfach und platzsparend verstauen.

Etwas nachteilig ist die glatte Oberfläche, die nicht jeder Hund mag. Hier wäre ein passender Bezug  seitens des Herstellers vorteilhaft. Nachteilig ist auch der Bananenschalen-Effekt, den die Kühlmatte aufweist. Liegt die Matte auf glatten Böden, rutscht sie leicht weg, wenn man darauftritt. Das birgt eine Unfallgefahr.

Das Preis/Leistungsverhältnis passt. Beim Thema Einsatzbereitschaft verspricht der Hersteller nicht zu viel. Es kann nach der Nutzung allerdings etwas dauern, bis die Kühlmatte wieder verwendet werden kann.

Unser Fazit

Von uns gibt es eine Empfehlung für den Kauf der Kühlmatte AniOne von Fressnapf. Für heiße Sommertage ist die Kühlmatte von Fressnapf eine willkommene Abkühlung für Hund, Katzen und eventuell auch Menschen. Da es sie in verschiedenen Größen gibt, lässt sie sich gut an die Größe des Hundes und der Liegefläche anpassen. Die Matte ist leicht zu reinigen und braucht nur wenig Platz, wenn sie nicht verwendet wird. Auch wenn Fressnapf den Vorteil nicht extra hervorhebt: Der Gelkern ist nicht giftig. Außerdem ist das Kühlmittel beliebig oft verwendbar. Das Obermaterial ist wasserabweisend und robust.


Bildcredit: privat


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About Steffi 472 Articles
Ich bin Steffi, bekennende Tiernärrin, Dosenöffner für ehemals drei Kater und aktuell zwei portugiesische Herdenschutzhunde, davon einen Junghund. Ich möchte mit meinen Beiträgen allen Tierbesitzern helfen, ihre Lieblinge noch besser zu verstehen.

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