Kaufratgeber: Das beste Zuggeschirr für Hunde


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Möchtest du mit deinem Hund einen Sport wie Joggen, Canicross oder Dogscooting machen und dich dabei von ihm ziehen lassen? Dann brauchst du ein passendes Zuggeschirr für deinen Hund. Hier kannst du nachlesen, welche Zuggeschirre in unserem Vergleich besonders gut abgeschnitten haben und worauf du beim Kauf achten solltest.

Das Wichtigste vorab

  • Zuggeschirre sind eine spezielle Art von Hundegeschirr, die im Zughundesport eingesetzt werden.
  • Sie gewährleistet auch bei starkem Zug eine maximale Bewegungsfreiheit und eine optimale Druckverteilung.

Du hast keine Zeit zu scrollen? Das sind die besten Zuggeschirre für Hunde:

Dieses X-Back-Geschirr sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung, stabilisiert und schont den Rücken und trainiert die Rückenmuskulatur. Frei liegende Schultern garantieren Bewegungsfreiheit. Es wird in Europa hergestellt und ist sehr leicht, widerstandsfähig, robust, reißfest und langlebig.

LASALINE Hunde Zuggeschirr X Back
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LASALINE Hunde Zuggeschirr X Back
Das Zuggeschirr wurde für Hundesport entwickelt und ist bestens für CANICROSS – BIKEJÖRING – SKIJÖRING – DOGSCOOTING oder DOGSCOOTER – SCHLITTENSPORT geeignet. Außerdem ist das Zuggeschirr ideal Berg-Wandern, Touren oder lange Spaziergänge in den Bergen.

Letzte Aktualisierung am 8.02.2023 / Bei den Verlinkungen handelt es sich um Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Dieses Geschirr erfüllt höchste Ansprüche an Qualität, Leichtigkeit und Festigkeit und wird von Weltmeistern in Caniross genutzt. Es ist im Brust- und Rückenbereich verstellbar und lässt sich somit ideal an den Hundekörper anpassen.

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Letzte Aktualisierung am 5.02.2023 / Bei den Verlinkungen handelt es sich um Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Was ist ein Zuggeschirr?

Zuggeschirre, die auch Laufgeschirre genannt werden, sind eine spezielle Art von Hundegeschirr. Sie werden im Zughundesport eingesetzt. Also immer dann, wenn der Hund mit viel Kraft vorauslaufen und seinen Menschen, einen Schlitten oder ein Fahrrad mitziehen soll, z.B. bei Sportarten wie Canicross, Jöring, Dogscooting oder Schlittenhundesport.

Mit einem speziellen Zuggeschirr wird dabei gewährleistet, dass der Hund auch bei starkem Zug nach vorne eine maximale Bewegungsfreiheit hat und eine optimale Druckverteilung auf den Hundekörper erfolgt.

Das Zuggeschirr ist ergonomisch so geschnitten, dass die einwirkenden Kräfte über die Brust des Hundes und den Rücken verteilt werden. Außerdem werden die Schultern und die Luftröhre des Hundes nicht blockiert.

Wenn du auf der Suche nach einem Anti-Zieh-Geschirr bist, schau mal hier: Die besten Anti-Zieh-Geschirre für ziehende Hunde

Für welche Aktivitäten brauche ich ein Zuggeschirr?

Du willst dich nur ab und zu am Fahrrad zum Spaß ein bisschen von deinem Hund ziehen lassen oder ihn nur hin und wieder zum Joggen mitnehmen? Oder du möchtest, dass dein Hund einen kleinen Bollerwagen zieht? Dann reicht dir auch erstmal ein normales Brustgeschirr, das natürlich gut sitzen sollte.

Aber wenn du regelmäßig Zughundesport als Hobby oder auf Wettkämpfen betreiben möchtest, dann kommst du um ein passendes Laufgeschirr nicht herum. Du brauchst es also immer dann, wenn dein Hund regelmäßig etwas ziehen soll.

Dabei geht es nicht nur darum, dass dein Hund dich in so einem Geschirr besser ziehen kann. Sondern das Ziel ist vor allem, das Ziehen auch für ihn so angenehm wie möglich zu gestalten und orthopädische Folgeschäden zu vermeiden.

Welche Arten von Zuggeschirren gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Zuggeschirren, die sich je Modell unterschiedliche Schnitte haben und für verschiedene Hundetypen besonders geeignet sind.

Das X-Back-Geschirr

Das X-Back-Geschirr ist das traditionelle Zuggeschirr, das auch von Anfängern im Zughundesport gerne genutzt wird. Es ist vor allem für Schlittenhundrassen wie Huskys oder Malamute entwickelt worden. Bei diesem Geschirr laufen die Gurtbänder auf dem Rücken des Hundes über Kreuz.

Dieser Schnitt sorgt für eine ideale Kraftübertragung und Kraftverteilung. Außerdem ermöglicht die X-Form für eine Stabilisierung des Rückens und unterstützt den Hund beim Laufen.
Das X-Back-Geschirr wurde für langes ausdauerndes Traben bei niedriger Anspannung (wie beim Schlittenziehen) entworfen.

Die Größe kann nicht verstellt werden. Daher solltest du besonders darauf achten, ein gut sitzendes Geschirr für deinen Hund zu kaufen.

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Das Faster-Geschirr

Das Faster-Geschirr ist eine Weiterentwicklung des normalen Zuggeschirrs. Bei diesem Schnitt wird auf die Gurte im Rückenbereich komplett verzichtet. Es hat stattdessen einen V-Ausschnitt, weshalb es auch V-Back oder Open-Back-Geschirr genannt wird. Die Zuglast wird dank des breiten Steges und der breiten Halsung großflächig auf die Brust verteilt und ermöglicht dem Hund viel Rückenfreiheit.

Es eignet sich für Profi-Hunde, die schon weit im Training sind. Oder auch für Hunde, die beim Sprinten den Rücken stark krümmen oder sich bei eingeschränkter Rückenfreiheit verspannen und so nicht auf korrekte Weise ziehen.

Durch den freien Rücken ist das Geschirr sowohl für eine tiefe (Schlittenziehen) als auch eine hohe Anspannung (Fahrrad, Scooter, Joggen) geeignet.

Letzte Aktualisierung am 6.02.2023 / Bei den Verlinkungen handelt es sich um Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Das Non-Stop-Geschirr

Das Non-Stop-Geschirr ist eine Kombination aus einem traditionellen Zuggeschirr und dem Faster-Geschirr.

Es ermöglicht dieselbe Zugkraftverteilung auf die Brust des Hundes, hat jedoch zusätzlich noch Quergurte aus Gummi, die den Rücken beim Rennen stabilisieren und Halt geben.

Das Non-Stop-Geschirr ist außerdem zum Teil an 2 Punkten in der Größe verstellbar. Da es viele positive Eigenschaften von Zuggeschirren vereint, ist es mittlerweile ein sehr beliebter Geschirr-Typ.

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Das Safety-Geschirr

Ein Safety-Geschirr ist kein herkömmliches Laufgeschirr, sondern ein Kurzgeschirr und endet bereits in der Mitte des Hunderückens. Es hat große Ähnlichkeit mit einem normalen Brustgeschirr und kann auch für normale Spaziergänge genutzt werden.

Durch die breiten Gurtbänder an Hals und Brust wird die Zuglast gleichmäßig auf die Brust des Hundes verteilt.

Das Safety-Geschirr eignet sich als Zuggeschirr für den Hobbybereich und kann für das Fahrradfahren, das Ziehen eines Bollerwagens oder Scooter verwendet werden.

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Darauf solltest du beim Kauf eines Zuggeschirrs achten

Da ein Zuggeschirr quasi Arbeitskleidung für Leistungshunde ist, solltest du bei der Auswahl ruhig kritisch sein. Das Geschirr sollte auf jeden Fall einige Kriterien erfüllen.

Das Material

Ein Laufgeschirr ist einer starken Belastung ausgesetzt. Dementsprechend sollte es sehr gut verarbeitet sein, um dieser Belastung standzuhalten. Achte deshalb darauf, dass es aus einem sehr flexiblen und robusten Material, wie z.B. Nylon, besteht und auch bei starker Zugkraft reißfest ist. Auch alle Nähte sollten extrem stabil und am besten mehrfach vernäht sein.

Polsterung

Damit das Zuggeschirr bei starkem Zug nicht in die Haut einschneidet, ist eine gute Polsterung sinnvoll. Besonders auf den Brustbereich wirken im Ernstfall starke Kräfte, daher sollte dieser Bereich besonders gut gepolstert sein.

Reflektoren

Du bist gerne auch frühmorgens, abends oder bei schlechtem Wetter unterwegs? Dann ist es praktisch, wenn das Laufgeschirr mit Reflektoren ausgestattet ist oder reflektierende Nähte hat.

Wetterfestigkeit

Das Geschirr sollte sich bei Regen nicht komplett mit Wasser vollsaugen, schnell trocknen und auch schnell zu reinigen sein. In den meisten Fällen sind Zuggeschirre aus einem witterungsbeständigen Material gefertigt. Du kannst es aber noch zusätzlich imprägnieren, um es witterungsbeständiger zu machen.

Das passende Zubehör

Du solltest beim Zughundesport immer einen Panikhaken verwenden. Denn gerade bei hoher Geschwindigkeit besteht auch eine große Unfallgefahr. Beispielweise wenn sich doch mal etwas verheddert oder dein Hund beschließt, auf Hasenjagd zu gehen, obwohl er fest mit dir oder deinem Fahrrad verbunden ist.

Als Panikhaken verwendet man sogenannte Softschäkel, die sich bei Bedarf schnell lösen lassen. Auch ein Ruckdämpfer und eine gefederte Leine (Jöringleinen) sind sinnvoll.

So bekommst du nicht jeden Ruck von deinem Hund nach vorne ungebremst ab. Und auch für deinen Hund ist es angenehmer, wenn er kein Geruckel von dir spürt.

Letzte Aktualisierung am 5.02.2023 / Bei den Verlinkungen handelt es sich um Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Wie muss ein Zuggeschirr sitzen?

Zuggeschirre sollten, unabhängig von der Art der Anspannung, eng am Körper anliegen und genau passen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Beim richtigen Sitz kommt es vor allem auf die individuelle Körperform deines Hundes an. Manche Hunde haben einen sehr schlanken Hals und einen schmalen Brustkorb, andere einen kräftigen Hals und eine breite Brust.

So misst du deinen Hund aus

Vor dem Kauf solltest du deshalb deinen Hund gut ausmessen.

  • Halsumfang: Den Halsumfang misst du dort, wo auch das Halsband sitzt. Achte dabei auf die Angaben des Geschirr-Herstellers. Hier sind oft unterschiedliche Maße notwendig, da Hersteller verschiedene Angaben machen, wie z.B. „2 Finger sollten noch zwischen Hals und Halsband Platz haben“ oder „muss direkt am Hundehals liegen“.
  • Brustumfang: Den Brustumfang misst du an der breitesten Stelle des Brustkorbs. Also hinter den Schulterblättern.
  • Rückenlänge: Erfühle den Widerrist (höchster Punkt der Schulter) und gehe mit dem Maßband noch etwa 1 Zentimeter Richtung Kopf. Messe dann von dort bis zum Übergang der Rücken- in die Schwanzwirbelsäule. Dieser Punkt lässt sich ebenfalls meist sehr gut fühlen.
  • Gewicht: Für die Wahl des passenden Geschirrs ist auch das aktuelle Gewicht deines Hundes wichtig.

Die meisten Geschirre, die du im Fachhandel oder online kaufen kann, passen Hunden mit einem „Standard“-Körperbau. Also bei einem durchschnittlichen Halsumfang und durchschnittlichem Brustumfang. Meist ist dabei der Brustumfang das 1,3 oder 1,4-fache des Halsumfangs.

Hat dein Hund einen eher bulligen Körperbau oder einen breiteren Hals, solltest du Geschirre von verschiedenen Herstellern ausprobieren oder ein Geschirr maßanfertigen lassen.

Checkliste für die Anprobe

Wenn dein Hund ein Zuggeschirr anprobiert, dann solltest du es unbedingt auch unter Zugspannung (also unter den tatsächlichen Einsatzbedingungen) testen.

Die ideale Passform

  • Im Halsbereich muss auch unter Zug alles so eng sitzen, dass das Geschirr auch in Kurvenlage nicht verrutscht.
  • Die Halsöffnung muss groß genug und tief genug geschnitten sein, damit dein Hund jederzeit frei atmen kann. Außerdem sollte auch unter Zug kein Gurtband nach oben rutschen und den Hals einschnüren.
  • Die seitlich über die Flanken führenden Gurte auf den hinteren Rippen aufliegen. Vorne darf die Bewegung der Ellbogen nicht eingeengt werden, es darf kein Gurt zu dicht an den Achseln liegen.
  • Unter Zug sollte nirgends überschüssiges Gurtband abstehen oder sich aufwölben.
  • Der Gurt, der von der  Halsöffnung über den Rücken hinweg zum Anleinpunkt führt, muss die Schulterpartie großflächig aussparen, um eine maximale Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.
  • Die Schlaufen am Anleinpunkt sollten sich unter Zug auf Höhe des Rutensansatzes.

Die Zugpunkt-Überprüfung

Als Zugpunkt bezeichnet man den Teil des Zuggeschirrs, der unter Spannung am Hund aufliegt. Hier findet die Kraftübertragung zwischen deinem Hund und dem Zugobjekt statt.

  • Im Idealfall verläuft eine gerade Linie zwischen dem Zugpunkt des Geschirrs an der Hundebrust zum Befestigungspunkt am Zugobjekt.
  • Wird die Leine vom Hund aus an einem Hundeschlitten fixierten, verläuft sie parallel zum Boden oder sogar leicht abwärts. Wird ein Hund am Fahrrad angeleint, wird die Leine unter Zug nach oben weggezogen.
  • Das Geschirr wird nicht bei allen Anwendungen gut sitzen. Achte also darauf, das Zuggeschirr so anzulegen und zu testen, wie du es tatsächlich verwenden möchtest.

Oft gestellte Fragen

Was ist ein Zuggeschirr für Hunde?

Zuggeschirre, die auch Laufgeschirre genannt werden, sind eine spezielle Art von Hundegeschirr. Sie werden im Zughundesport eingesetzt. Also immer dann, wenn der Hund mit großem Zug vorauslaufen und seinen Menschen, einen Schlitten oder ein Fahrrad mitziehen soll, z.B. bei Sportarten wie Canicross, Jöring, Dogscooting oder Schlittenhundesport.
Ein Zuggeschirr ist ergonomisch so geschnitten, dass die einwirkenden Kräfte optimal auf den Hundekörper verteilt werden.

Warum sollte man ein Zuggeschirr nutzen?

Normale Hundegeschirre halten den Kräften, die bei der Zugarbeit wirken, oftmals nicht stand und können den Hund in seinen Bewegungen einschränken. Außerdem ist die Zugverteilung auf den Körper bei normalen Geschirren nicht ideal, was zu Verletzungen führen kann.

Warum Zughundesport?

Der Zugsport mit Hund ist für viele Hunderassen wie Huskys oder für Hunde, die sich gerne schnell bewegen, eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit. Hund und Halter können hierbei viel Spaß zusammen haben.

Wie muss ein Zuggeschirr beim Hund sitzen?

Zuggeschirre sollten, unabhängig von der Art der Anspannung, eng am Körper anliegen und genau passen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Dabei kommt es vor allem auf die individuelle Körperform deines Hundes an. Du solltest auch unbedingt den Zugpunkt überprüfen. Mehr dazu findest du hier: https://www.haustiermagazin.com/kaufratgeber-vergleich-beste-zuggeschirre-fuer-hunde/#wie-muss-ein-zuggeschirr-sitzen

Welches Zuggeschirr für meinen Hund?

Für den Beginn des Zughundesports eignet sich ein gut gepolstertes X-Back-Geschirr am besten. Besonders überzeugt hat uns hier das Geschirr von i-Dog. Für Profis ist ein Faster- oder Non-Stop-Geschirr besonders geeignet.

Was kostete ein Zuggeschirr?

Ein Safety-Geschirr bekommst du bereits ab circa 20 Euro. X-Back, Faster oder Nonstop Modelle gibt es ab 45 Euro aufwärts. Es macht hier absolut Sinn, auf hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung zu achten. Es lohnt sich, lieber etwas mehr zu investieren, damit das Geschirr deinen Hund beim Sport nicht einschränkt und keine gesundheitlichen Risiken entstehen.

Bild:

(c) travelarium – depositphotos.com

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